Warum Teams manchmal jemanden von außen brauchen

Wenn Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam an einem Projekt arbeiten, entsteht etwas Spannendes. Unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen treffen aufeinander. Genau darin liegt das große Potenzial und gleichzeitig die Herausforderung.
 
Denn neben dem Tagesgeschäft soll plötzlich etwas Neues entstehen: ein gemeinsamer Prozess, eine neue Arbeitsweise oder eine Lösung, die später für alle funktionieren soll. Dafür müssen Termine gefunden, Entscheidungen getroffen und viele unterschiedliche Interessen miteinander verbunden werden. Im Arbeitsalltag ist dafür oft kaum Zeit.
 
In diesem Jahr durften wir wieder mehrere Teams begleiten, unter anderem in einem großen Konzern aus der Region. Gemeinsam haben wir einen bereichsübergreifenden Vertriebsprozess analysiert, weiterentwickelt und so visualisiert, dass er künftig allen Beteiligten als gemeinsame Arbeitsgrundlage dient.
 
Auf den ersten Blick klingt das nach klassischem Projektmanagement. Natürlich organisieren wir Termine, strukturieren den Ablauf, behalten Meilensteine im Blick und erinnern daran, was bis zum nächsten Treffen passieren soll. Gerade wenn ein Projekt zusätzlich zum normalen Arbeitsalltag läuft, erleben viele Teams diese Struktur als große Entlastung.
 
Doch unsere eigentliche Aufgabe beginnt dort, wo Projektpläne allein nicht mehr ausreichen.
 
Zu Beginn eines solchen Projekts steht deshalb immer ein gemeinsamer Kick-off. Dort geht es nicht nur darum, den Ablauf vorzustellen, sondern vor allem darum, alle Beteiligten auf denselben Wissensstand zu bringen. Welche Erwartungen gibt es? Was soll am Ende entstehen? Welche Herausforderungen sehen die einzelnen Fachbereiche? Und was braucht es, damit alle gemeinsam in dieselbe Richtung arbeiten?
 
Über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten begleiten wir die Teams anschließend Schritt für Schritt. In regelmäßigen Terminen schauen wir gemeinsam auf den aktuellen Stand, hinterfragen Zwischenergebnisse und prüfen immer wieder, ob das Projekt noch auf Kurs ist. Gleichzeitig entsteht Raum für Fragen, Unsicherheiten und neue Ideen, die im normalen Arbeitsalltag häufig keinen Platz finden.
 
Besonders spannend finde ich dabei unsere Rolle als externe Begleiterinnen. Eigentlich denke ich manchmal, dass Unternehmen all das auch selbst leisten könnten. Die Kompetenz ist schließlich vorhanden.
 
Und trotzdem erleben wir immer wieder, wie wichtig unsere neutrale Perspektive von außen ist.
 
Wir gehören keiner Abteilung an, vertreten keine Interessen und können dadurch Fragen stellen, die intern manchmal niemand stellt. Wir vermitteln zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, machen unterschiedliche Sichtweisen sichtbar und sprechen Themen an, die sonst leicht untergehen würden. Nicht selten entdecken wir dabei Konflikte oder Missverständnisse, die gar nichts mit dem eigentlichen Projekt zu tun haben und trotzdem dessen Erfolg maßgeblich beeinflussen.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum uns Unternehmen immer wieder für solche Begleitungen anfragen. Wir bringen nicht nur Struktur in ein Projekt, sondern schaffen einen Rahmen, in dem Zusammenarbeit gelingen kann.
Dabei arbeiten wir, wie in all unseren Formaten, gehirngerecht und interaktiv.
 

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Wir visualisieren Zusammenhänge, machen komplexe Prozesse sichtbar und schaffen Gelegenheiten, in denen Menschen gemeinsam nachdenken, diskutieren und Entscheidungen treffen können. So entsteht nicht nur ein neues Ergebnis, sondern oft auch eine neue Qualität der Zusammenarbeit.
 
Das Schönste an solchen Projekten ist für mich, dass sie weit über den eigentlichen Auftrag hinauswirken. Am Ende steht zwar ein neuer Prozess oder eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Gleichzeitig verändert sich Schritt für Schritt auch die Art und Weise, wie Menschen miteinander arbeiten, Wissen austauschen und voneinander lernen.
Genau darin liegt für mich der eigentliche Wert solcher Begleitungen. Wissensmanagement beginnt nicht erst mit einer Dokumentation. Es beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, ihr Wissen teilen und gemeinsam etwas entwickeln, das keiner von ihnen allein hätte schaffen können.

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Hallo, ich bin Alexandra,
Gründerin von Wissenswald!

Ich bin überzeugt: Zukunftsfähige Unternehmen setzen auf cleveren Wissenstransfer und smartes Wissensmanagement. Mit unserem frischen Ansatz stehen wir bereit, Unternehmen genau dabei zu unterstützen.

Wir befähigen Menschen, Wissensmanagement selbst wirksam zu gestalten.

Statt Prozesse für sie zu übernehmen, entwickeln wir Kompetenzen, die dauerhaft im Unternehmen bleiben.

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